Bildungsangebot  

Veranstaltungen

Gesamtübersicht aktueller Veranstaltungen:

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit

 

Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.

Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Kassel-Mitte

Sonntag, 04.10.2026, 11.00 Uhr

Treffpunkt ist am Himmelsstürmer vor dem Hauptbahnhof Kassel. Der Endpunkt ist in der Wilhelmshöher Allee 7.

Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern. 

Der Rundgang in Kassel-Mitte hat einen Fokus auf (Mit-)Täterschaft und die Organisation der Zwangsarbeit. Einrichtungen, die hier näher betrachtet werden, sind das ehemalige Arbeitsamt, das Ernährungsamt und das Polizeipräsidium am Königstor. 

Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!

info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533

Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

 

 

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit 

 

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.

Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Rothenditmold

Samstag, 17.10.2026, 14.00 Uhr

Treffpunkt ist vor dem Technik-Museum Kassel, Wolfhager Straße 109. Der Endpunkt ist am Hauptfriedhof.

Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern. 

Bei dem Rundgang durch Rothenditmold und Nordholland liegt der Fokus auf der Rüstungsindustrie. Es geht um große Firmen wie Henschel und Wegmann und die damaligen Betriebsstrukturen, aber auch um die „kleinen Leute“, die dort arbeiten wollten oder mussten. Außerdem wird hinterfragt, was Rüstung und Zwangsarbeit noch heute mit uns zu tun haben.

Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!

info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533

Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

 

 

Die Geschichte der Sprengstofffabrik Hirschhagen

Exkursion mit Karl-Heinrich Schlegel

Sonntag, 18.10.26, 10:30 – 14:30 Uhr

Ort: Fürstenhagen, Bahnhof

Nach Hirschhagen wurden etwa 1.000 ungarische Jüdinnen aus Auschwitz deportiert, um Sprengstoff herzustellen. Die Führung über das Areal der nationalsozialistischen Sprengstofffabrik erzählt die Geschichte des Ortes. Erläutert werden die Produktionsprozesse, die Arbeitsbedingungen sowie der Tagesablauf der Zwangsarbeiterinnen. Auch die durch die Rüstungsindustrie verursachten Umweltschäden im Boden und Grundwasser sowie die später aufgenommenen Sanierungsmaßnahmen werden thematisiert. 

Die Exkursion ist eine Kooperationsveranstaltung der vhs Region Kassel.

Zusatzinformationen: nicht barrierefrei, wird ca. 4 Stunden dauern, umfasst eine Distanz von ca. 8 km und weist wechselnde Bodenoberflächen auf.

Kosten: 15 €

Vergessene Orte in Kassel: NS-Lager an der Wartekuppe 

Exkursion mit Carsten Huhn

Samstag, 24.10.26, 15.00 – 16.30 Uhr

Ort: Kassel-Niederzwehren, Grillplatz

Die Lagergeschichte des Nationalsozialismus hat auch in Kassel an verschiedenen Stellen Spuren hinterlassen. Durch die jahrelange Überformung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind diese an manchen Stellen jedoch nur noch schwer zu erkennen. Der Referent Carsten Huhn präsentiert auf einem Rundgang durch den Kasseler Stadtteil Niederzwehren seine Erkenntnisse zu den ehemaligen Lagern an der Wartekuppe. In den Jahren zwischen 1937 und 1944 waren hier Sinti und Roma, Kriegsgefangene und Menschen, die Zwangsarbeit leisten mussten, interniert gewesen. 

Die Exkursion ist eine Kooperationsveranstaltung der vhs Region Kassel.

Zusatzinformationen: Die Veranstaltung findet draußen statt - bitte achten Sie auf angemessenes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung!

Kosten: gebührenfrei, Spendenempfehlung 6,-€ an den Verein Wagenkuppe e.V. (vor Ort)
 

Vortragsabend zu Katharina Staritz

Vortrag mit Prof. em. Dr. Ilse Meseberg-Haubold 

28. Oktober , 19:00 - 21:00

Ort: Erlöserkirche Kassel-Harleshausen, Gemeindehaus, Karlshafener Str. 4

„Sie bedürfen des Trostes aus Gottes Wort besonders“. Katharina Staritz und die Breslauer Christen jüdischer Herkunft angesichts der Sternverordnung von 1941

Katharina Staritz (*1903 in Breslau, †1953 in Frankfurt a.M.) war eine der ersten Frauen, die in der evangelischen Kirche in Deutschland als Pfarrerin arbeiteten.

Als Stadtvikarin an der St. Magdalenen-Kirche in Breslau setzte sie sich für die Jüdinnen und Juden in der Gemeinde ein. Vor 85 Jahren, am 12. September 1941 erschien ein Rundschreiben von ihr, das sich an alle Pfarrämter in Breslau richtete. Darin setzte sie sich mit der Polizeiordnung im Reichsgesetzblatt vom 5. September 1941 über das Tragen des Judensterns auseinander. Kurz nach Erscheinen dieses Rundbriefs wurde sie von all ihren Ämtern vom evangelischen Konsistorium enthoben.

Der Vortrag stellt den Inhalt dieses Rundschreibens, seine Hintergründe und den zeithistorischen Zusammenhang in den Mittelpunkt, ergänzt durch Angaben zur Biographie von Katharina Staritz.

Prof. em. Dr. Ilse Meseberg-Haubold war Professorin für Kirchengeschichte am Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg. Zusammen mit Hannelore Erhart und Dietgard Meyer wurde sie im Jahr 2002 für die gemeinsam verfasste Dokumentation zu Katharina Staritz mit dem seinerzeit erstmalig vergebenen Hanna-Jursch-Preis der Evangelischen Kirche in Deutschland ausgezeichnet.

Der Abend zu Katharina Staritz findet statt in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Kassel, dem Archiv der deutschen Frauenbewegung und der Gedenkstätte Breitenau.

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit 

 

Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.

Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Kassel-Bettenhausen

Sonntag, 01.11.2026, 11.00 Uhr

Treffpunkt ist vor dem Hallenbad-Ost, Leipziger Str. 99. Der Endpunkt ist am Friedhof Bettenhausen. 

Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern. 

In Bettenhausen verbinden sich Dorf- und Industriegeschichte. Hier lässt sich NS-Zwangsarbeit als Alltags- und Massenverbrechen nachvollziehen. Der Rundgang bietet einen Überblick über das Massenverbrechen NS-Zwangsarbeit mit Beispielen aus Bettenhäuser Firmen, thematisiert Einzelschicksale und zeigt, wo heute noch Spuren von Zwangsarbeit in Bettenhausen sichtbar sind.

Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!

info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533

Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

 

 

Verfolgte Kunstschaffende: Künstlerinnen und Künstler im Nationalsozialismus

Vortrag mit Franziska Schubert

Mittwoch 04.11., 19:00 – 20:30 Uhr

Ort: Kassel-Mitte, vhs, Raum 304

Die Machtergreifung der Nationalsozialisten bedeutete für viele Künstlerinnen und Künstler das Ende ihrer Karriere, die Zerstörung ihrer Werke und nicht selten
Verfolgung, Exil oder Tod. Ob "entartete Kunst" oder politischer Widerstand – die Gründe für die Verfolgung waren ebenso vielfältig wie willkürlich. 

Die Arolsen Archives beleuchten in diesem Vortrag Biografien einzelner Kunstschaffender und zeigen welche Auswirkungen das NS-Regime auf das Leben und Wirken der Menschen hatte. 

Eine Kooperation der Volkshochschule Region Kassel mit dem Arolsen Archives und der Gedenkstätte Breitenau

gebührenfrei

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit

 

Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.

Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Kassel-Mitte

Samstag, 21.11.2026, 14.00 Uhr

Treffpunkt ist am Himmelsstürmer vor dem Hauptbahnhof Kassel. Der Endpunkt ist in der Wilhelmshöher Allee 7.

Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern. 

Der Rundgang in Kassel-Mitte hat einen Fokus auf (Mit-)Täterschaft und die Organisation der Zwangsarbeit. Einrichtungen, die hier näher betrachtet werden, sind das ehemalige Arbeitsamt, das Ernährungsamt und das Polizeipräsidium am Königstor. 

Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!

info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533

Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

 

 

Wandern – Bauen – Archivieren

Die jugendbewegte Kasseler Bürgerschaft und die Jugendburg Ludwigstein

Vortrag mit Dr. Susanne Rappe-Weber

Dienstag, 24.11., 18.00 – 20.00 Uhr

Ort: Kassel-Mitte, vhs, Saal

Wo lässt es sich besser feiern als in den romantischen Ruinen einer verwunschenen Burg? Mit dieser Idee zogen junge Menschen 1912 von Kassel
zum Ludwigstein und inszenierten ihre Gemeinschaft zwischen Verfall und Erhabenheit. So lässt sich die Geschichte der Jugendburg und des dortigen
Archivs der deutschen Jugendbewegung als eine Kasseler Angelegenheit erzählen. Der Vortrag zeichnet wesentliche Stationen nach, spart die Ausgrenzung
der jüdischen Jugendbewegung und die NS-Zeit nicht aus und zeigt die Fülle der im Archiv verwahrten Kasseler Unterlagen.

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Archive in Nordhessen

Die beteiligten Organisationen präsentieren ihre Arbeit im Rahmen der Veranstaltung.

gebührenfrei

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit 

 

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.

Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Rothenditmold

Sonntag, 13.12.2026, 11.00 Uhr

Treffpunkt ist vor dem Technik-Museum Kassel, Wolfhager Straße 109. Der Endpunkt ist am Hauptfriedhof.

Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern. 

Bei dem Rundgang durch Rothenditmold und Nordholland liegt der Fokus auf der Rüstungsindustrie. Es geht um große Firmen wie Henschel und Wegmann und die damaligen Betriebsstrukturen, aber auch um die „kleinen Leute“, die dort arbeiten wollten oder mussten. Außerdem wird hinterfragt, was Rüstung und Zwangsarbeit noch heute mit uns zu tun haben.

Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!

info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533

Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.