Veranstaltungen
Gesamtübersicht aktueller Veranstaltungen:
Verfolgte Kunstschaffende: Künstlerinnen und Künstler im Nationalsozialismus
Vortrag mit Franziska Schubert
Mittwoch, 04.11.2026, 19.00 – 20.30 Uhr
Ort: Kassel-Mitte, vhs, Raum 304
Die Machtergreifung der Nationalsozialisten bedeutete für viele Künstlerinnen und Künstler das Ende ihrer Karriere, die Zerstörung ihrer Werke und nicht selten
Verfolgung, Exil oder Tod. Ob "entartete Kunst" oder politischer Widerstand – die Gründe für die Verfolgung waren ebenso vielfältig wie willkürlich.
Die Arolsen Archives beleuchten in diesem Vortrag Biografien einzelner Kunstschaffender und zeigen welche Auswirkungen das NS-Regime auf das Leben und Wirken der Menschen hatte.
Eine Kooperation der Volkshochschule Region Kassel mit dem Arolsen Archives und der Gedenkstätte Breitenau
gebührenfrei
Zum Opfer gemacht: Wer war im Nationalsozialismus im Gestapo-Präsidium inhaftiert?
Vortrag mit Dr. Bettina Dodenhoeft und Dr. Ulrich Schneider
Donnerstag, 19.11.2026, 19.00-21.00 Uhr
Ort: Vhs Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21, Saal
Die im Polizeipräsidium inhaftierten Männer und Frauen waren aus verschiedenen Gründen in die Fänge der Gestapo geraten. Einige von ihnen waren politische Gegner, die gleich zu Beginn der NS-Herrschaft festgenommen wurden. Andere gerieten aus religiösen Gründen mit dem NS-Regime in Konflikt. Im Vortrag werden Personen vorgestellt, die zwischen 1933 und 1945 im Polizeipräsidium gefangengehalten worden sind.
Kooperationsveranstaltung mit der Vhs Region Kassel.
Eintritt frei.

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit
Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.
Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Kassel-Mitte
Samstag, 21.11.2026, 14.00 Uhr
Treffpunkt ist am Himmelsstürmer vor dem Hauptbahnhof Kassel. Der Endpunkt ist in der Wilhelmshöher Allee 7.
Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern.
Der Rundgang in Kassel-Mitte hat einen Fokus auf (Mit-)Täterschaft und die Organisation der Zwangsarbeit. Einrichtungen, die hier näher betrachtet werden, sind das ehemalige Arbeitsamt, das Ernährungsamt und das Polizeipräsidium am Königstor.
Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!
info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533
Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.
Wandern – Bauen – Archivieren
Die jugendbewegte Kasseler Bürgerschaft und die Jugendburg Ludwigstein
Vortrag mit Dr. Susanne Rappe-Weber
Dienstag, 24.11.2026, 18.00 – 20.00 Uhr
Ort: Kassel-Mitte, vhs, Saal
Wo lässt es sich besser feiern als in den romantischen Ruinen einer verwunschenen Burg? Mit dieser Idee zogen junge Menschen 1912 von Kassel
zum Ludwigstein und inszenierten ihre Gemeinschaft zwischen Verfall und Erhabenheit. So lässt sich die Geschichte der Jugendburg und des dortigen
Archivs der deutschen Jugendbewegung als eine Kasseler Angelegenheit erzählen. Der Vortrag zeichnet wesentliche Stationen nach, spart die Ausgrenzung
der jüdischen Jugendbewegung und die NS-Zeit nicht aus und zeigt die Fülle der im Archiv verwahrten Kasseler Unterlagen.
In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Archive in Nordhessen
Die beteiligten Organisationen präsentieren ihre Arbeit im Rahmen der Veranstaltung.
gebührenfrei
NS-Vergangenheit ganz aktuell – Neue Entwicklungen in der Erinnerungskultur
Vortrag mit Dr. Ann Katrin Düben und Laura Volk
Donnerstag, 03.12.2026, 19.00-21.00 Uhr
Ort: Vhs Region Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21, Saal
Für viele Verfolgte führte der Weg vom Polizeipräsidium am Königstor in das KZ und AEL Breitenau. Die dortige Gedenkstätte ist seit den 1980er Jahren ein zentraler Ort der Erinnerungskultur und demokratischen Bildungsarbeit in Nordhessen. Das Team der Gedenkstätte berichtet über die eigene Arbeit, stellt aktuelle Projekte vor und gibt Einblicke in erinnerungskulturelle Bildungsinitiativen und deren Bedeutung für die Gegenwart.
Kooperationsveranstaltung mit der Vhs Region Kassel.
Eintritt frei.

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit
„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.
Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Rothenditmold
Sonntag, 13.12.2026, 11.00 Uhr
Treffpunkt ist vor dem Technik-Museum Kassel, Wolfhager Straße 109. Der Endpunkt ist am Hauptfriedhof.
Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern.
Bei dem Rundgang durch Rothenditmold und Nordholland liegt der Fokus auf der Rüstungsindustrie. Es geht um große Firmen wie Henschel und Wegmann und die damaligen Betriebsstrukturen, aber auch um die „kleinen Leute“, die dort arbeiten wollten oder mussten. Außerdem wird hinterfragt, was Rüstung und Zwangsarbeit noch heute mit uns zu tun haben.
Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!
info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533
Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.