Veranstaltungen
Gesamtübersicht aktueller Veranstaltungen:

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit
Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.
Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Rothenditmold
Samstag, 02.05.2026, 14.00 Uhr
Treffpunkt ist vor dem Technik-Museum Kassel, Wolfhager Straße 109. Der Endpunkt ist am Hauptfriedhof.
Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern.
Bei dem Rundgang durch Rothenditmold und Nordholland liegt der Fokus auf der Rüstungsindustrie. Es geht um große Firmen wie Henschel und Wegmann und die damaligen Betriebsstrukturen, aber auch um die „kleinen Leute“, die dort arbeiten wollten oder mussten. Außerdem wird hinterfragt, was Rüstung und Zwangsarbeit noch heute mit uns zu tun haben.
Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!
info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533
Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.
Vergessene Orte in Kassel: NS-Lager an der Wartekuppe
Exkursion mit Carsten Huhn
Montag, 18.05.2026, 18.00 Uhr
Ort: Kassel-Niederzwehren, Grillplatz, Wartekuppe 27
Die Lagergeschichte des Nationalsozialismus hat auch in Kassel an verschiedenen Stellen Spuren hinterlassen. Durch die jahrelange Überformung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind diese an manchen Stellen jedoch nur noch schwer zu erkennen. Der Referent Carsten Huhn präsentiert auf einem Rundgang durch den Kasseler Stadtteil Niederzwehren seine Erkenntnisse zu den ehemaligen Lagern an der Wartekuppe. In den Jahren zwischen 1937 und 1944 waren hier Sinti und Roma, Kriegsgefangene und Menschen, die Zwangsarbeit leisten mussten, interniert gewesen. Die Veranstaltung findet draußen statt - bitte achten Sie auf angemessenes Schuhwerk und dem Wetter angemessene Kleidung!
Die Teilnahme ist gebührenfrei.

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit
Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.
Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Kassel-Bettenhausen
Samstag, 23.05.2026, 14.00 Uhr
Treffpunkt ist vor dem Hallenbad-Ost, Leipziger Str. 99. Der Endpunkt ist am Friedhof Bettenhausen.
Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern.
In Bettenhausen verbinden sich Dorf- und Industriegeschichte. Hier lässt sich NS-Zwangsarbeit als Alltags- und Massenverbrechen nachvollziehen. Der Rundgang bietet einen Überblick über das Massenverbrechen NS-Zwangsarbeit mit Beispielen aus Bettenhäuser Firmen, thematisiert Einzelschicksale und zeigt, wo heute noch Spuren von Zwangsarbeit in Bettenhausen sichtbar sind.
Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!
info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533
Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.
„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbei

Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.
Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Kassel-Mitte
Samstag, 06.06.2026, 14.00 Uhr
Treffpunkt ist am Himmelsstürmer vor dem Hauptbahnhof Kassel. Der Endpunkt ist in der Wilhelmshöher Allee 7.
Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern.
Der Rundgang in Kassel-Mitte hat einen Fokus auf (Mit-)Täterschaft und die Organisation der Zwangsarbeit. Einrichtungen, die hier näher betrachtet werden, sind das ehemalige Arbeitsamt, das Ernährungsamt und das Polizeipräsidium am Königstor.
Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!
info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533
Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

trotzdem da!
Kinder aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen
Wanderausstellung vom 19.08.–27.09.2026
Ort: Gedenkstätte Breitenau
Während der Zeit des Nationalsozialismus waren freundschaftliche und intime Kontakte zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen unerwünscht. Zum Teil waren sie streng verboten. Doch sie sind »trotzdem da«: Kinder, die aus solchen Beziehungen hervorgegangen sind. Ihre Geschichten wurden lange tabuisiert. Sie sind wissenschaftlich wenig erforscht und in der Erinnerungskultur kaum präsent. Die im Dezember 2024 eröffnete Wanderausstellung ist ihren Lebensgeschichten gewidmet und wird vom 19.8.–27.9.2026 in der Gedenkstätte Breitenau zu sehen sein.



