Veranstaltungen
Gesamtübersicht aktueller Veranstaltungen:

trotzdem da!
Kinder aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen
Wanderausstellung vom 19.08.-27.09.2026
Ort: Gedenkstätte Breitenau
Während der Zeit des Nationalsozialismus waren freundschaftliche und intime Kontakte zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen unerwünscht. Zum Teil waren sie streng verboten. Doch sie sind »trotzdem da«: Kinder, die aus solchen Beziehungen hervorgegangen sind. Ihre Geschichten wurden lange tabuisiert. Sie sind wissenschaftlich wenig erforscht und in der Erinnerungskultur kaum präsent.
Die im Dezember 2024 eröffnete Wanderausstellung ist ihren Lebensgeschichten gewidmet und wird vom 19.08. bis 27.09.2026 in der Gedenkstätte Breitenau zu sehen sein.
Wir bieten in diesem Zeitraum Rundgänge durch die Ausstellung an. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an.
Außerdem steht ein umfangreiches Bildungsmaterial (inkl. Vor- und Nachbereitungsmaterial) zum download zur Verfügung.

trotzdem da! Ausstellungseröffnung
mit einem einführenden Vortrag von Dr. Katherine Lukat, Stadtarchiv Wiesbaden
Donnerstag, 20.08.2026, 17.00 Uhr
Ort: Gedenkstätte Breitenau
Während der Zeit des Nationalsozialismus waren freundschaftliche und intime Kontakte zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter:innen unerwünscht. Zum Teil waren sie streng verboten. Doch sie sind „trotzdem da“: Kinder, die aus solchen Beziehungen hervorgegangen sind. Ihre Geschichten wurden lange tabuisiert.
Die Gedenkstätte Lager Sandbostel in Niedersachsen hat 2023 das Forschungs- und Ausstellungsprojekt „trotzdem da“ gestartet, um diese Kinder und ihre Geschichten und Erinnerungen sichtbar zu machen. Im Rahmen des Projektes konnten mehr als 20 von ihnen für das Projekt gewonnen werden. Diese Menschen haben mit ihren Erinnerungen, mit Dokumenten und Fotos die entscheidende Grundlage für die Wanderausstellung gelegt. Sie wird in der Gedenkstätte Breitenau am 20. August um 17.00 Uhr eröffnet mit einem Vortrag der Historikerin Dr. Katherine Lukat.
Der Vortrag beleuchtet den Verbrechenskomplex NS-Zwangsarbeit und „Verbotener Umgang“ als einen Teilaspekt dieses NS-Gesellschaftsverbrechens. Dabei werden auch Menschen beschrieben, die aufgrund des „Umgangsdeliktes“ im sogenannten Arbeitserziehungslager Breitenau inhaftiert waren.
Zur Referentin: Dr. Katherine Lukat ist Sachgebietsleiterin Gedenkstätten beim Stadtarchiv Wiesbaden und hat mit einer Lokalstudie zu NS-Zwangsarbeit promoviert.
In Kooperation mit Geschichtsort Adlerwerke, Archiv der deutschen Frauenbewegung und vhs Region Kassel
Gefördert von Hessische Landeszentrale für politische Bildung (HLZ)

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit
„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.
Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Rothenditmold
Sonntag, 30.08.2026, 14.00 Uhr
Treffpunkt ist vor dem Technik-Museum Kassel, Wolfhager Straße 109. Der Endpunkt ist am Hauptfriedhof.
Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern.
Bei dem Rundgang durch Rothenditmold und Nordholland liegt der Fokus auf der Rüstungsindustrie. Es geht um große Firmen wie Henschel und Wegmann und die damaligen Betriebsstrukturen, aber auch um die „kleinen Leute“, die dort arbeiten wollten oder mussten. Außerdem wird hinterfragt, was Rüstung und Zwangsarbeit noch heute mit uns zu tun haben.
Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!
info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533
Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Verbotener Umgang
Frauen im Spannungsfeld zwischen NS-Verfolgung und Anerkennung
Vortrag von Tatjana Varnhold mit einer Kurzeinführung des Archiv der deutschen Frauenbewegung
Donnerstag, 10.09.2026, 18.00 Uhr
Ort: Gedenkstätte Breitenau
Im Nationalsozialismus wurden Kontakte zwischen deutschen Frauen und ausländischen Zwangsarbeitern als sogenannter „verbotener Umgang“ verfolgt. Schon ein Vorwurf hatte für die betroffenen Frauen oft schwere Folgen: öffentliche Demütigung, Haft oder die Einweisung in ein Arbeitserziehungslager oder Konzentrationslager.
Der Vortrag stellt Ergebnisse einer Masterarbeit zu Frauen vor, die aufgrund dieses Vorwurfs im Arbeitserziehungslager Breitenau inhaftiert waren. Anhand ausgewählter Fallbeispiele wird gezeigt, wie ihre Erfahrungen nach 1945 weiterhin sexualisiert, moralisch abgewertet oder entpolitisiert wurden und wie nationalsozialistische Geschlechterbilder über das Kriegsende hinaus fortwirkten.
Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung trotzdem da! statt.
In Kooperation mit Geschichtsort Adlerwerke, Archiv der deutschen Frauenbewegung und vhs Region Kassel
Gefördert von Hessische Landeszentrale für politische Bildung (HLZ)

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit
Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.
Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Kassel-Bettenhausen
Sonntag, 20.09.2026, 14.00 Uhr
Treffpunkt ist vor dem Hallenbad-Ost, Leipziger Str. 99. Der Endpunkt ist am Friedhof Bettenhausen.
Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern.
In Bettenhausen verbinden sich Dorf- und Industriegeschichte. Hier lässt sich NS-Zwangsarbeit als Alltags- und Massenverbrechen nachvollziehen. Der Rundgang bietet einen Überblick über das Massenverbrechen NS-Zwangsarbeit mit Beispielen aus Bettenhäuser Firmen, thematisiert Einzelschicksale und zeigt, wo heute noch Spuren von Zwangsarbeit in Bettenhausen sichtbar sind.
Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!
info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533
Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit
Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.
Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Kassel-Mitte
Sonntag, 04.10.2026, 11.00 Uhr
Treffpunkt ist am Himmelsstürmer vor dem Hauptbahnhof Kassel. Der Endpunkt ist in der Wilhelmshöher Allee 7.
Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern.
Der Rundgang in Kassel-Mitte hat einen Fokus auf (Mit-)Täterschaft und die Organisation der Zwangsarbeit. Einrichtungen, die hier näher betrachtet werden, sind das ehemalige Arbeitsamt, das Ernährungsamt und das Polizeipräsidium am Königstor.
Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!
info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533
Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit
„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.
Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Rothenditmold
Samstag, 17.10.2026, 14.00 Uhr
Treffpunkt ist vor dem Technik-Museum Kassel, Wolfhager Straße 109. Der Endpunkt ist am Hauptfriedhof.
Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern.
Bei dem Rundgang durch Rothenditmold und Nordholland liegt der Fokus auf der Rüstungsindustrie. Es geht um große Firmen wie Henschel und Wegmann und die damaligen Betriebsstrukturen, aber auch um die „kleinen Leute“, die dort arbeiten wollten oder mussten. Außerdem wird hinterfragt, was Rüstung und Zwangsarbeit noch heute mit uns zu tun haben.
Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!
info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533
Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit
Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.
Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Kassel-Bettenhausen
Sonntag, 01.11.2026, 11.00 Uhr
Treffpunkt ist vor dem Hallenbad-Ost, Leipziger Str. 99. Der Endpunkt ist am Friedhof Bettenhausen.
Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern.
In Bettenhausen verbinden sich Dorf- und Industriegeschichte. Hier lässt sich NS-Zwangsarbeit als Alltags- und Massenverbrechen nachvollziehen. Der Rundgang bietet einen Überblick über das Massenverbrechen NS-Zwangsarbeit mit Beispielen aus Bettenhäuser Firmen, thematisiert Einzelschicksale und zeigt, wo heute noch Spuren von Zwangsarbeit in Bettenhausen sichtbar sind.
Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!
info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533
Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit
Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.
Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Kassel-Mitte
Samstag, 21.11.2026, 14.00 Uhr
Treffpunkt ist am Himmelsstürmer vor dem Hauptbahnhof Kassel. Der Endpunkt ist in der Wilhelmshöher Allee 7.
Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern.
Der Rundgang in Kassel-Mitte hat einen Fokus auf (Mit-)Täterschaft und die Organisation der Zwangsarbeit. Einrichtungen, die hier näher betrachtet werden, sind das ehemalige Arbeitsamt, das Ernährungsamt und das Polizeipräsidium am Königstor.
Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!
info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533
Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit
„Ohne Retour“ Stadtteilrundgänge zu NS-Zwangsarbeit Ohne Retoure ging die Fahrt nach Kassel für den Niederländer Cornelis van den Nieuwendijk, als er 1941 vom Arbeitsamt in Rotterdam auf „Arbeitseinsatz“ in das Deutsche Reich geschickt wurde. „Ab nach Kassel – ohne retour“ lautete auch der Titel seines Erinnerungsberichts, der namensgebend ist für die Stadtteilrundgänge zum Thema NS-Zwangsarbeit. An Orten von NS-Zwangsarbeit in Kassel geht es dabei um beteiligte Firmen, Alltag und Lebensbedingungen ausländischer Zwangsarbeiter:innen, „Arbeitserziehungslager“ als Disziplinierungsmittel und Aspekte der Nachgeschichte wie die Aufarbeitung dieses Verbrechenskomplexes und Entschädigungen.
Stadtteilrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Rothenditmold
Sonntag, 13.12.2026, 11.00 Uhr
Treffpunkt ist vor dem Technik-Museum Kassel, Wolfhager Straße 109. Der Endpunkt ist am Hauptfriedhof.
Der Rundgang wird circa zwei Stunden dauern.
Bei dem Rundgang durch Rothenditmold und Nordholland liegt der Fokus auf der Rüstungsindustrie. Es geht um große Firmen wie Henschel und Wegmann und die damaligen Betriebsstrukturen, aber auch um die „kleinen Leute“, die dort arbeiten wollten oder mussten. Außerdem wird hinterfragt, was Rüstung und Zwangsarbeit noch heute mit uns zu tun haben.
Anmeldung erwünscht, Kurzentschlossene willkommen!
info[at]gedenkstaette-breitenau[dot]de, Tel. 05665 3533
Ab 14 Jahren, uneingeschränkt zugänglich. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.